noch leicht angeschlagen und hustend erwachte ich an meinem fünfundzwanzigsten geburtstag ohne sonne in cumbayá. ich hatte unruhig geschlafen aber war mir sicher, dass ein guter tag vor mir liegt. nach dem duschen hatte sich die wetterlage postwendend geändert und sonne schie aus allen löchern, das war eine große freude und bedeutete, dass einer meiner wünsche schon in erfüllung gegangen war. im wohnzimmer erwartete mich ein gutes frühstück und einige kerzen, jedoch keine fünfundzwanzig. nach dem ausgedehnten frühstück wurde ausgiebig geskypt, telefoniert und geschrieben, bevor ich mich in den garten zum sonnenbaden zurück zog, denn dieser geburtstag könnte der erste und letzte gewesen sein, an dem ich die gelegenheit hatte, mich von der äquatorsonne kitzeln zu lassen. ich genoss dir temperatur und ging erst wieder ins haus als wolken aufzogen. am nachmittag war ein gemütliches kaffeetrinken im pueblo geplant und so saßen wir nicht übermäßig lange aber dafür sehr entspannt und tranken wonach uns der sinn stand, kaffee, saft und michshake. einige zeit nachdem wir wieder zu hause angekommen waren, erwartete mich die größte überraschung an diesem tag. mir wurden plötzlich die augen verbunden und ich folgte einer hand auf den balkon wo mir feierlich ein kochlöffel übergeben wurde mit der anweisung zuzuschlagen. also schlug ich zu und nach einigen treffern wurde ich mit konfetti und spielzeug berieselt. mein geburtstagsgeschenk war eine traditionelle piñata, ich habe mich unbeschreiblich gefreut und war froh teil davon gewesen zu sein. auf dem balkon und in der wohnung verteilt findet man immer noch hier und da ein stück konfetti, dass sich hartnäckig gegen putzanfälle wehrt. gegen abend waren wir in einem unserer lieblingsrestaurants bei einer unbeschreiblich liebenswürdigen italienerin. wir aßen gut, lachten viel und ließen den abend nicht allzu spät ausklingen. danach ging ich früh ins bett und schlief nach einem wunderbaren tag zufrieden ein.
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