28. oktober 2010 - 29. juli 2011

Donnerstag, 25. November 2010

schwitzen-frieren-einpacken



gegen frühen nachmittag erreichten wir den kleinen ort mit den heißen quellen und ließen uns nicht lange bitten in einer regnerisch kalten aussentemperatur das erste becken zu betreten. dieses erste jedoch dürfte nicht den titel heißes thermalbad tragen, denn es fühlte sich vielmehr an wie eine laue badewanne, jedoch kann ich nicht leugnen, dass es seinen entspannungsauftrag für den anfang dennoch erfüllte. nach diesem ersten eindruck war es zeit die wirklich heißen quellen aufzusuchen und wir gingen zügig durch die kalte luft zu unserem zweiten , hoffentlich heißen badespaß. die umgebung war wunderschön, inmitten von den höchsten bergen und nebel in einem heißen vulkanbecken zu sitzen war die lange fahrt wert. das zweite becken also kam der erwartung also schon sehr nahe und wir hielten uns dementsprechend lange in ihm aus, unter anderem weil es draußen unbeschreiblich kalt war. nach einer wirklich ausgiebigen badeentspannung war es aber zeit für die wahrhaftige hitze. unbeschreiblich langsam tasteten wir uns an das heißeste becken heran, welches gerade frisch vollgelaufen war. erst die zehen, dann die füße, die wade, das ganze bein und irgendwann lag ich ganz und gar in unmenschlich heißem wasser, in circa zweiundvierzig grad heißem wasser. als der kreislauf seinen tiefpunkt erreicht hatte hieß es umsteigen, umsteigen in die kälte und das war in anbetracht des heißen kochtopfes in dem wir eben noch steckten eine echte erleichterung. allerding wurde auch dieses eiswasser nach kurzem aufenthalt unerträglich und der gang in den kochtopf schien unvermeidlich. dieses wechselbad wiederholten wir drei mal bis meine haut nicht mehr wusste welche farbe sie ursprünglich trägt.


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